Allgemeines Zivilrecht

Das deutsche Recht wird im Allgemeinen in drei große Teilbereiche gegliedert: Zivilrecht, Strafrecht, Öffentliches Recht Das Zivilrecht (auch Privatrecht genannt) ist im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt. Es behandelt die Streitigkeiten der Bürger untereinander, und nicht wie die anderen beiden Rechtsgebiete Streitigkeiten von Staat und Bürgern. Aus diesem Grund gibt es im Zivilrecht bzw. im Zivilprozessrecht besondere Grundsätze. Einer der wichtigsten Grundsätze des allgemeinen Zivilrechts ist der Grundsatz „pacta sunt servanda“, „Verträge müssen erfüllt werden“. In der Praxis bedeutet dies z.B., dass es grundsätzlich kein Umtausch- oder Rückgaberecht für Dinge gibt, die man in einem Ladengeschäft gekauft hat. (Ausnahme: Die Ware ist mangelhaft)   Bietet ein Geschäft diese Möglichkeit trotzdem an, so geschieht das aus reiner Kulanz gegenüber dem Kunden.   Für das Zivilprozessrecht gilt u.a. die Dispositionsmaxime. Vereinfacht gesagt: Die Bürger (d.h. die Parteien des Rechtsstreits) bestimmen den Beginn und das Ende ihrer Auseinandersetzung selbst, es gibt keinen zwingenden Ablauf. So kann der Kläger die Klage jederzeit zurückziehen, oder für erledigt erklären, der Beklagte den Anspruch jederzeit anerkennen oder sich einer Erledigterklärung des Klägers anschließen.   Für bundesweite Vertretung in zivilrechtlichen Angelegenheiten setzen Sie sich einfach per Telefon oder email mit mir in Verbindung.