Forderungsmanagement

Was tun, wenn mein Schuldner nicht zahlt?

In manchen Fällen reicht eine außergerichtliche Mahnung durch einen Rechtsanwalt oder ein Inkassobüro nicht aus, um einen Schuldner zur Zahlung zu bewegen.

Neben der Möglichkeit, seinen Zahlungsanspruch vor Gericht durchzusetzen, was unter Umständen sehr langwierig und aufreibend sein kann, kann man in Deutschland auch ein sogenanntes gerichtliches Mahnverfahren anstrengen.
Das zuständige Mahngericht erstellt einen Mahnbescheid (durch den Rechtspfleger oder sogar gänzlich automatisiert) ohne zu prüfen, ob dem Antragsteller die Forderung auch tatsächlich zusteht.

Dieser Mahnbescheid wird dem Antragsgegner vom Gericht zugestellt. Er hat ab dem Tag der Zustellung zwei Wochen Zeit, um hiergegen Widerspruch zu erheben.

Tut er dies nicht, so kann man im nächsten Schritt durch Antrag einen Vollstreckungsbescheid bewirken, der es einem ermöglicht, mit Hilfe eines Gerichtsvollziehers zur Pfändung beim Schuldner zu schreiten.